Samstag, 7. Mai 2011

Von dicken Weibern und bunten Elefanten


Normalerweise kennen wir von Heerlen nur den Ikea, aber eine Bekannte gab uns den Tipp, die Nicky Saint Phale Ausstellung im Museum Schunck zu besuchen. Ein schönes Thema für den Muttertag und so machten wir uns also letzen Sonntag auf in die Niederlande. Schon das Museum selbst ist sehenswert – ein prächtiger Glaspalast mitten in der Stadt, der 1934 als Kaufhaus entworfen wurde, seit 1995 unter Denkmalschutz steht und seit 2003 als Bibliothek, Filmhaus, Museum und Architekturzentrum dient. Ganz oben befindet sich ein edles Restaurant, das aber leider geschlossen war.
Nickys dralle Nannas und andere, z.T. recht morbide Collagen waren im Untergeschoss untergebracht. Für Kinder werden sonntags immer Workshops veranstaltet, in denen sie erst die Ausstellung besuchen und anschließend selber künstlerisch tätig werden dürfen. Es empfiehlt sich jedoch, mindestens 1 Woche im Voraus zu reservieren, da sie schnell ausgebucht sind. Für dochterlief gab es immerhin eine Suchkarte mit Ausschnitten der ausgestellten Objekte, die es aufzuspüren galt.
Passend zu den bunten Nanas tummelten sich in Heerlen auch jede Menge bunter Elefanten: bei dieser Elefantenparade handelt es sich um eine Wanderausstellung, die nach Antwerpen, Rotterdam, Kopenhagen und London noch bis zum 25. Mai in Heerlen zu bewundern ist. Die bunten Tiere wurden von lokalen, regionalen und thailändischen Künstlern geschaffen, nach Ausstellungsende werden sie versteigert und der Erlös geht an die Asian Elephant Foundation.