
Im Januar gibt’s Dreikönigskuchen und Wurstbrötchen, Anfang Februar Pfannekuchen, so will es der Brauch. Denn am heutigen Lichtmistag feiert man in katholischen Gegenden den Tempelgang Mariens 40 Tage nach der Geburt Christie. Später vermengte sich der Brauch mit lokalen Traditionen. So wurden am selben Tag der Kerzenvorrat für das kommende Jahr geweiht und zu diesem Zwecke Kerzenmärkte, also „Lichtmessen“ abgehalten. Außerdem endete für die Bauern die Winterpause und die Feldarbeit konnte wieder aufgenommen werden. Die Tage werden wieder länger und so holte man sich mit den runden, goldgelben Pfannekuchen ein Sonnensymbol ins Haus. Met Lichtmis is er geen vrouwke zo arm,of ze maakt er haar panneke warm! Sagt ein altes flämisches Sprichwort und so kommt auch im ärmsten Haushalt Pfannkuchen auf den Tisch, je nach dem Inhalt der Vorratskammer süß oder herzhaft gefüllt.
Unser Lieblingsrezept:
200g Mehl (+ Backpulver) mit 30g Zucker und etwas Vanillezucker mischen, ½ l Milch und 4 Eier unterrühren, dünne Pfannkuchen backen und mit Marmelade füllen. Gut aufpassen beim Wenden, denn der Hausfrau, die den ersten Pfannkuchen ohne Hilfsmittel so wenden kann, dass er wieder genau in der Pfannenmitte landet, der geht das ganze Jahr über das Haushaltsgeld nicht aus – so sagt man.
Unser Lieblingsrezept:
200g Mehl (+ Backpulver) mit 30g Zucker und etwas Vanillezucker mischen, ½ l Milch und 4 Eier unterrühren, dünne Pfannkuchen backen und mit Marmelade füllen. Gut aufpassen beim Wenden, denn der Hausfrau, die den ersten Pfannkuchen ohne Hilfsmittel so wenden kann, dass er wieder genau in der Pfannenmitte landet, der geht das ganze Jahr über das Haushaltsgeld nicht aus – so sagt man.
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