
Das Wasserschloss Alden Biesen, eine Gründung des Deutschen Orden, bildet jedes Jahr die malerische Kulisse für Sommerkonzerte und andere musikalische oder künstlerische Veranstaltungen. Zum 25jährigen Jubiläum dieser Konzertveranstaltungen fand an diesem Wochenende ein großes Symposium zum Thema „Musik und der Deutsche Orden“ statt. Während der Samstag Fachleuten und Ordensangehörigen vorbehalten war, hatte am Sonntag auch das gemeine Volk gegen Entrichtung eines Obulus von 5,00€ (viele Konzerte extra) Zugang zu allen Freilichtveranstaltungen.

Bei herrlichstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen um die 24 Grad spazierten wir durch die Innenhöfe, lauschten den Darbietungen der modernen Troubadours Ménestrels de Mordini, beobachteten heftige Turnierkämpfe und ließen uns von den Mitgliedern der französischen Vereinigung Saint-Jean-De-Dieu in die Herstellung und den Gebrauch mittelalterlicher Waffen einweisen. Dochterlief durfte den Schleifstein drehen und zeigte sich v.a. vom Gewicht der Kettenhemden beeindruckt, die in mühsamer Handarbeit Kettenglied für Kettenglied zusammengefügt wurden.
Danach war ihr Bedarf an dieser „komischen Musik“ gedeckt und wir lieferten sie für 1,5 Stunden bei einem Mittelalterworkshop für Kinder ab, in dem sie etwas über die Entstehung der Wappen und Schildfarben lernten und sich danach selber einen Pappschild basteln durften.
Die Eltern gönnten sich derweil einen Kaffee und zwei weitere Konzerte: das belgische Bläserensemble Oltremontano und das englische Trio Mediv Alta. Ich hätte ja liebend gerne den Lautenspieler und Sänger Brice Duisit bei seiner Darbietung von mittelalterlichen Chansons und Balladen des „Marcabru“ erlebt, doch leider waren beide Konzerte ausverkauft. Wenigstens gab es eine CD des Konzerts.

Bei herrlichstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen um die 24 Grad spazierten wir durch die Innenhöfe, lauschten den Darbietungen der modernen Troubadours Ménestrels de Mordini, beobachteten heftige Turnierkämpfe und ließen uns von den Mitgliedern der französischen Vereinigung Saint-Jean-De-Dieu in die Herstellung und den Gebrauch mittelalterlicher Waffen einweisen. Dochterlief durfte den Schleifstein drehen und zeigte sich v.a. vom Gewicht der Kettenhemden beeindruckt, die in mühsamer Handarbeit Kettenglied für Kettenglied zusammengefügt wurden.
Danach war ihr Bedarf an dieser „komischen Musik“ gedeckt und wir lieferten sie für 1,5 Stunden bei einem Mittelalterworkshop für Kinder ab, in dem sie etwas über die Entstehung der Wappen und Schildfarben lernten und sich danach selber einen Pappschild basteln durften.
Die Eltern gönnten sich derweil einen Kaffee und zwei weitere Konzerte: das belgische Bläserensemble Oltremontano und das englische Trio Mediv Alta. Ich hätte ja liebend gerne den Lautenspieler und Sänger Brice Duisit bei seiner Darbietung von mittelalterlichen Chansons und Balladen des „Marcabru“ erlebt, doch leider waren beide Konzerte ausverkauft. Wenigstens gab es eine CD des Konzerts.


Überall in und unter den Bäumen, unter Büschen, auf kleinen Lichtungen und entlang des Bachufers waren die Kunstwerke aufgestellt, aus regenfest präparierter Pappmaché geformte Maulwürfe, Spinnen, Frösche, Blumen, Vögel, Katzen, Hunde in allen Farben – es war trotz des Dauerregens ein beeindruckendes Bild. Hut ab vor den Kunsterziehern und Artisten, die stundenlang gutgelaunt im Regen ausharrten, um den Besuchern einen unvergesslichen Nachmittag zu bereiten. Auf dem Schlosshof fand 




